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Die Haut im Winter Der frische Wind, die kalten Temperaturen und die warme Heizungsluft beanspruchen unsere Haut im Winter besonders stark. Diese drei Faktoren führen dazu, dass das größte Organ unseres Körpers besonders leicht austrocknet. Die Folge ist eine juckende Haut, die sich schuppt und spannt. Die oberste Priorität bei der Winterhautpflege besteht deshalb darin, der Haut Feuchtigkeit und vor allem Fett zuzuführen, um ein Austrocknen zu verhindern. Normalerweise sorgen Talgdrüsen dafür, dass unsere Haut mit einem schützenden Fettfilm überzogen ist. Doch je tiefer die Temperaturen fallen, umso weniger Talg produzieren die Drüsen und bei eisigen Temperaturen stellen sie ihre Produktion sogar ganz ein. Die Folge: Der natürliche Fettfilm, der unsere Haut normalerweise schützt, fehlt und die Haut trocknet schneller aus. Ferner sorgt die Kälte dafür, dass sich die kleinen Blutgefäße unter der Haut zusammenziehen, um den Wärmeverlust zu reduzieren. Dies bedeutet eine zusätzliche Belastung der Haut von innen, da sie so mit weniger Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Autor: Dr. Liane Vorwerk-Gundermann Datum: 16. Dezember 2009
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Trockene und normale Haut Vor allem trockene Haut benötigt in der kalten Jahreszeit viel Pflege sowie Pflegeprodukte und Cremes mit besonders hohem Fettgehalt. Auf die Verwendung von wasserbasierten Gelen oder Lotionen sollte weitgehend verzichtet werden, da sie zuviel Wasser enthalten und zusätzlich austrocknend wirken. Als Faustregel gilt: Je fester und zäher eine Creme ist, umso fettreicher ist sie. Wer dennoch nicht auf die Feuchtigkeitscreme verzichten möchte, sollte sich im Winter keinesfalls kurz nach dem Auftragen im Freien aufhalten. Die in der Lotion enthaltene Feuchtigkeit kann bei Kälte regelrecht gefrieren und der Haut somit mehr schaden als nützen. Am besten ist es in diesem Fall, die Lotion oder Creme kurz vor dem Schlafengehen zu benutzen. Autor: Dr. Liane Vorwerk-Gundermann Datum: 16. Dezember 2009
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Fettige Haut Menschen, die unter Akne leiden oder generell eine fettige Haut besitzen, sollten jedoch auch im Winter nicht zu fettreicheren Cremes greifen, sondern bei den gewohnten Pflegeprodukten bleiben. Nach der Verwendung der Creme oder Feuchtigkeitslotion sollte man diese jedoch mindestens 30 Minuten einwirken lassen bevor man das Haus verlässt. Autor: Dr. Liane Vorwerk-Gundermann Datum: 16. Dezember 2009
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Allgemeine Tipps Augen, Nase, Ohren und Lippen werden beim Eincremen gerne vergessen. Doch vor allem sie müssen bei Kälte besonders gut geschützt werden. Sie besitzen kein Fettgewebe und sind den kalten Temperaturen daher besonders stark ausgeliefert. Einen guten Fettstift für die Lippen sollte im Winter deshalb jeder bei sich tragen.
In Punkto Hautreinigung sollte man im Winter Vorsicht walten lassen. Hautpflege ist wichtig, aber nur mit den richtigen Produkten. Am besten eignen sich für die kalte Jahreszeit milde und rückfettende Pflegeprodukte, da sie der Haut weniger Feuchtigkeit entziehen. Auf Peelings oder alkoholhaltige Reinigungsmittel sollte man im Winter am besten ganz verzichten.
Weitere Informationen Autor: Dr. Liane Vorwerk-Gundermann Datum: 16. Dezember 2009 Quellen: Ellsässer, S.: Körperpflegekunde und Kosmetik: Ein Lehrbuch für die PTA-Ausbildung und die Beratung in der Apothekenpraxis. Springer, Berlin 2008 Smolle, J., Mader, F.H.: Beratungsproblem Haut: Diagnostik, Therapie und Pflege im Praxisalltag. Springer, Berlin 2004
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Hautpflege;Winter;Haut im Winter;trockene Haut;Kälte;Creme |
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