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Aquagymnastik: Definition Für eine Therapie die nicht nur stärkt, sondern auch Spaß macht, packt man gerne seine Schwimmsachen. Bei der Aquagymnastik geht es darum, die besonderen Eigenschaften des Wassers zu nutzen, um die Muskulatur zu entlasten und Schmerzen zu lindern. Der Fitnesstrend kam Anfang der 90er Jahre aus den USA nach Deutschland. Das feuchte Element hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Übungen auf dem Trockenen: Das Training im Wasser entlastet durch den Auftrieb die Gelenke, beinahe wie in der Schwerelosigkeit. Die Übungen haben sich für Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft und Koordination bewährt. Das Fitness-Programm hat sich über die Jahre weiterentwickelt und es sind eine Vielzahl von Konzepten entstanden: Aquarobics, Aquafitness für Schwangere, Aqua-Boxen oder Aqua-Cycle. Eine Gemeinsamkeit haben aber alle diese Programme: Die physikalischen Bedingungen des Wassers werden optimal genutzt um positive und gesundheitsorientierte Trainingseffekte zu erreichen. Für Aquafitness gibt es keine Altersbeschränkung. Gerade ältere Menschen nutzen das Training, um sich schonend fit zu halten. Oft angewendet wird Aquagymnastik auch als Rehabilitationsmaßnahme nach Operationen, um wieder zu Kräften zu kommen. Autor: Viola Booth Datum: 08. Mai 2009
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Aquagymnastik: Wirkung auf den Körper Die besonderen Eigenschaften des Wassers haben auf den Körper bestimmte Wirkungen:
| • | Der Auftrieb des Wassers: Hier liegt ein großer Unterschied zum Training an Land: Das Gefühl der Schwerelosigkeit. Der hydrostatische Auftrieb des Wassers führt zu einer scheinbaren Gewichtsminderung. Stehen Sie also bis zum Kopf im Wasser, wiegen Sie nur 1/10 Ihres Körpergewichts. Gerade für Übergewichtige oder Menschen mit Gelenkproblemen wird hier eine enorme Erleichterung erreicht. Bewegungen die an Land schwer möglich sind, fallen im Wasser leichter. |
| • | Der Widerstand des Wassers: Der Widerstand im Wasser ist sehr viel höher als in der Luft – es entsteht eine bremsende Wirkung. Die Bewegungen bewirken daher eine Kräftigung der Muskulatur. Das Besondere: Der Muskel wird in beide Richtungen trainiert (konzentrisch und exzentrisch). Überbelastungen werden direkt vermieden. Der Widerstand wirkt zudem wie eine Massage. |
| • | Der Kältereiz: Ohne Bewegung im Wasser würde eine Auskühlung des Körpers einsetzen. Aquagymnastik kann auch ein Kalorienkiller sein, da der Stoffwechsel durch den Kältereiz angeregt wird. Die Wassertemperatur sollte gut gewählt sein (am besten zwischen 28 und 32 Grad), dann ist es auch möglich sich wohlzufühlen und gleichzeitig einen Bewegungsdrang zu verspüren. | Autor: Viola Booth Datum: 08. Mai 2009
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Aquagymnastik: Gesundheitliche Vorteile Ob für geübte Sportler oder für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, das Training im Wasser hat gesundheitliche Vorteile. Der äußere Wasserdruck bewirkt einen besseren Blutrückstrom zum Herzen. Herzfrequenz und Blutdruck sinken und die Nierentätigkeit wird angeregt. Durch Aquafitness wird also sanft das Herz-Kreislauf-System trainiert, der Fettstoffwechsel beeinflusst, Muskulatur aufgebaut und die Beweglichkeit gesteigert. Tipps
| • | Fangen Sie gerade erst mit dem Training an, sollten Sie darauf achten, dass das Wasser nicht zu tief ist und Sie sicheren Bodenkontakt haben. | | • | Beginnen Sie mit langsamen und kleinen Bewegungen. | | • | Starten Sie mit einer Trainingsdauer von 30 Minuten, die Sie bis auf 60 Minuten steigern können. | | • | Im Anschluss an die Aquagymnastik empfiehlt es sich 15 Minuten lang gemütlich zur Erholung zu schwimmen. | Weitere Informationen Autor: Viola Booth Datum: 08. Mai 2009 Quellen: Boersch, C.; Holubarsch, C.; Spikker, H.; Zerkowski, H.: Das Summa summarum der Gesundheit.Gabler, Wiesbaden 2008 Gollner, E.; Kreuzriegler, F.; Thuile, C.: Health Coaching. Elsevier,Urban & Fischer, München 2001 Oelmann, J.; Wollschläger, I.: Aquafitness. Basics. Meyer & Meyer, Aachen 2008
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Aquagymnastik;Wassersport;Rehabilitation;Balneologie;Wasser;Schwimmen;Gymnastik;Kur;Wellness;Therapie;Bewegungstherapie;Krankengymnastik;Ergotherapie |
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