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Heuschnupfen: Ursachen Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion auf Pollen. Synonym wird auch der Begriff „allergische Rhinitis“ verwendet, wobei dieser „allergische Schnupfen“ sich sowohl auf den saisonal bedingten Heuschnupfen, als auch auf ganzjährigen auftretenden allergischen Schnupfen (z.B. bei Hausstaubmilben-Allergie) bezieht. Die Pollenflugzeit in den Frühjahrs- und Sommermonaten ist die Hauptsaison des Heuschnupfens. Kommen die Blütenpollen von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, aber auch Kräutern mit den Nasen- und Augenschleimhäuten in Berührung, beginnt die allergische Reaktion. Allergien sind im Grunde nichts anderes als die körpereigene Abwehrreaktion. Diese ist bei Allergikern überempfindlich, sodass eigentlich harmlose Stoffe teilweise heftige allergische Reaktionen auslösen können. Etwa 16 Millionen Deutsche leiden unter Heuschnupfen. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Heuschnupfen: Symptome Die Symptome des Heuschnupfens betreffen hauptsächlich die Schleimhäute. Die Augen jucken, brennen und tränen, zudem tritt ein gehäufter Niesreiz auf. Das Atmen fällt schwerer durch eine verstopfte oder ständig laufende Nase und Husten. Weniger häufig kommt es zu Hautekzemen und in schwereren Fällen zu allergischem Asthma bronchiale. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Heuschnupfen: Diagnose Treten die typischen Symptome während der Pollenflugzeit auf, liegt der Verdacht auf Heuschnupfen nahe. Welche Blütenpollen die Auslöser sind, lässt sich durch verschiedene Tests herausfinden: Der Klassiker unter den Allergie-Tests ist der Prick-Test. Dabei werden verdächtige Allergene auf den Unterarm aufgetragen und die Haut anschließend leicht eingeritzt. Reagiert die Haut an dieser Stelle, handelt es sich um eine Allergie auf den jeweiligen Stoff. Auch eine Blut-Untersuchung kann Aufschluss über den Allergieauslöser bei Heuschnupfen geben, weil sich bestimmte Antikörper im Blut nachweisen lassen. Als Bestätigungstest eignet sich der Provokationstest, bei dem das vermutlich auslösende Allergen direkt auf die Schleimhäute gegeben wird. Bei diesem Test kann es allerdings zu schweren allergischen Reaktionen kommen. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Heuschnupfen: Behandlung Die sicherste Behandlung und Vorbeugung von Heuschnupfen ist, das auslösende Allergen zu meiden. In der Heuschnupfen-Saison gestaltet sich dies jedoch schwierig. Deshalb gehört die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) zum Standard-Verfahren bei starkem Heuschnupfen. Bei der Hyposensibilisierung wird in regelmäßigen Abständen eine bestimmte geringe Dosis des auslösenden Allergens in die Haut injiziert. Dies soll die Toleranzgrenze heraufsetzen. Sowohl freiverkäufliche als auch verschreibungspflichtige Medikamente können die Symptome des Heuschnupfens lindern und ihnen vorbeugen. Sie sind erhältlich als Augentropfen, Nasensprays, Salben und Tabletten. Die wichtigsten Antiallergika sind die Antihistaminika (hemmen den Botenstoff Histamin), stark entzündungshemmende Kortison-Präparate, sowie sog. Mastzellstabilisatoren (z.B. Cromoglicinsäure und Nedocromil) zur Vorbeugung von Heuschnupfen. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Heuschnupfen: Prognose In der Regel lässt sich Heuschnupfen mit Medikamenten lindern, aber nicht heilen. Manchmal bessern sich die Symptome mit den Jahren von alleine, in anderen Fällen verschlechtert sich die Allergie. Bei anhaltenden und starken Beschwerden empfiehlt es sich, eine Hyposensibilisierung beim Arzt durchführen zu lassen. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008
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Heuschnupfen: Vorbeugung Das Meiden des auslösenden Allergens ist die beste Vorbeugung gegen Heuschnupfen. In Zeiten, in denen die Pollenbelastung sehr stark ist, empfiehlt es sich, sich verstärkt drinnen aufzuhalten und die Fenster zu schließen. Auch bei der Urlaubsplanung kann die Pollenflugzeit berücksichtigt werden, damit man sich in der Hochsaison gar nicht erst in der Nähe der Allergene aufhält. Häufiges Staubsaugen und Haarewaschen entfernt die Pollen zusätzlich aus der näheren Umgebung. Medikamentös kommen sogenannte Mastzellstabilisatoren (z.B. Cromoglicinsäure und Nedocromil) zur Vorbeugung von Heuschnupfen infrage. Weitere Informationen Wichtige Infos rund um das Thema finden Sie auch bei allergie.info. Und beim Deutschen Allergiker- und Asthma-Bund e.V. Autor: Karin Wunder, Dr. med. Martina Waitz Datum: 01. Juli 2008 Quellen: Greten, H. (Hrsg.): Innere Medizin. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2002 Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), in Abstimmung mit der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG): Allergische Rhinokonjunktivitis. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 061/014 (Stand: 08/2003) Online-Informationen des Deutschen Allergiker- und Asthma-Bunds e.V.: www.daab.de (Stand: 07/2008)
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